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Vorsorge Plus

Schwangerschaft Plus

"Durch die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung sollen mögliche Gefahren für Leben und Gesundheit von Mutter oder Kind abgewendet sowie Gesundheitsstörungen rechtzeitig erkannt und der Behandlung zugeführt werden." So lautet der erste Satz der Mutterschaftsrichtlinien, die die gesetzliche Vorsorge in der Schwangerschaft regeln.
Eine Basisversorgung für die Schwangerschaft ist durch diese Mutterschaftsvorsorge gegeben. Die neuesten Vorsorgeuntersuchungen, die eine optimale Versorgung von Mutter und Kinder in der Schwangerschaft bedeuten, sind noch nicht in die Mutterschaftsrichtlinien aufgenommen worden.
Die gesetzliche Krankenkasse ist nur verpflichtet, die Untersuchungen der Mutterschaftsrichtlinien zu bezahlen. Einige Krankenkassen bieten aber bereits spezielle Angebote für die Schwangerschaft, die auch moderne Untersuchungsmethoden über die Mutterschaftsrichtlinien hinaus beinhalten. Sprechen Sie Ihre Krankenkasse an.

Wir informieren Sie gerne über sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen, die nicht Teil der Mutterschaftsrichtlinien sind:

Vaginaler Ultraschall

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt Ihnen im Rahmen der Krebsvorsorge ab dem 20. Geburtstag einmal jährlich eine Tastuntersuchung der Eierstöcke und der Gebärmutter. Mit dem Ultraschall können wir mehr sehen, als wir bei der Tastuntersuchung feststellen können. Auffällige Befunde können so früher erkannt und entsprechend erfolgreicher behandelt werden. Daher empfehlen wir diese bessere Untersuchungstechnik einmal jährlich ab dem 20. Geburtstag zusätzlich zur gesetzlichen Krebsvorsorge. Zurück nach oben.

Ultraschall der Brust

Ab dem 30. Geburtstag sieht die gesetzliche Krankenkasse zur Brustkrebsvorsorge einmal jährlich eine Tastuntersuchung der Brust vor. Mit modernen, leistungsstarken Ultraschallgeräten können wir Auffälligkeiten in der Brust sehen, die wir nicht tasten können. Die frühzeitige Erkennung auffälliger Befunde ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Daher empfehlen wir diese bessere Untersuchungstechnik einmal jährlich ab dem 30. Geburtstag zusätzlich zur gesetzlichen Krebsvorsorge.
Da bei der Mammographie Röntgenstrahlen verwendet werden und zu viel Röntgenstrahlung zu Krebs führen kann, sprechen Sie uns an. Wir ermitteln Nutzen und Risiko dieser Technik für Sie persönlich. Zurück nach oben.

Chlamydienabstrich

Für sexuell aktive Mädchen und Frauen zahlt Ihnen die gesetzliche Krankenkasse bis zum 25. Geburtstag einmal jährlich eine Urinuntersuchung auf Chlamydien. Chlamydien sind sexuell übertragbare Bakterien, die die Eileiter verkleben können und so zur Unfruchtbarkeit führen können. Eine rechtzeitig erkannte Behandlung mit einem Antibiotikum kann dieser Verklebung vorbeugen.
Ein Abstrich vom Gebärmutterhals entdeckt die Chlamydien besser als die von der Kasse bezahlte Urinuntersuchung. Daher empfehlen wir diese Untersuchungstechnik einmal jährlich für Frauen bis zum 25. Geburtstag anstatt der Urinuntersuchung und für Frauen nach dem 25. Geburtstag einmal jährlich, wenn ein Partnerwechsel stattgefunden hat. Zurück nach oben.

Immunologischer Stuhltest

Der immunologische Stuhltest ist ein Suchtest (Screening), um nicht sichtbares Blut im Stuhl nachzuweisen. Das neue Stuhltest-Verfahren zur Früherkennung von Darmkrebs steht ab 01.04.2017 gesetzlich Versicherten als Kassenleistung zur Verfügung. Dieser Test kann zwischen dem 50. Bis 55. Lebensjahr jedes Jahr durchgeführt werden. Ab dem vollendeten 55. Lebensjahr haben die Versicherten Anspruch auf bis zu zwei Darmspiegelungen (Koloskopie) im Abstand von 10 Jahren oder weiterhin alle 2 Jahre auf einen immunologischen Stuhltest. Ist der Stuhlbefund auffällig (positiv), erfolgt zur weiteren Abklärung eine Darmspiegelung.
Wenn es keine bestimmten Risikofaktoren gibt ( z.B. Rauchen, Darmkrebsfälle in der Familie), ist Darmkrebs vor dem 40. Lebensjahr selten. Danach steigt das Risiko gleichmäßig an.
Daher empfehlen wir Ihnen einen immunologischen Stuhltest alle zwei Jahre bereits ab dem 40. Geburtstag als Wunschleistung. Zurück nach oben.

Blasenkrebstest

Die gesetzliche Krankenkasse sieht keine Vorsorgeuntersuchung auf Blasenkrebs vor. Das Risiko an Blasenkrebs zu erkranken steigt ab dem 40. Lebensjahr. Im Alter von 60 bis 70 Jahren erreicht der Blasenkrebs seinen Häufigkeitsgipfel.
Gefährdet sind vor allem Raucherinnen. Ferner sind Personen gefährdet, die jahrelang Schmerzmittel eingenommen haben, Personen mit hohem Kaffeekonsum oder solche, die mit krebserregenden Stoffen in Kontakt gekommen sind (Friseurinnen, Leder-, Gummi-, chemische Industrie). Mit dem Blasenkrebstest aus dem Urin kann Blasenkrebs bereits in einem sehr frühen Stadium erkannt werden.
Daher empfehlen wir allen Patientinnen ab dem 60. Lebensjahr einmal jährlich einen Blasenkrebs- Urintest durchführen zu lassen. Zurück nach oben.

Schwangerschaft Plus

Toxoplasmose und Cytomegalie

Toxoplasmen und Cytomegalieviren sind Erreger, die bei einer frischen Infektion in der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind übertragen werden können und so zu dauerhaften Schädigungen des Kindes führen können. Eine Infektion mit diesen Erregern macht oft keine Beschwerden, so dass eine Erkrankung der Mutter unbemerkt bleiben kann. Wenn eine Infektion entdeckt wird, kann diese behandelt und so das ungeborene Kind meist vor einer Schädigung bewahrt werden. Daher ist es sinnvoll, am Anfang der Schwangerschaft mit Hilfe eines Bluttests zu prüfen, ob Sie schon einmal eine Infektion mit Toxoplasmen oder dem Cytomegalievirus durchgemacht haben. Wenn Sie diese Erkrankungen noch nicht hatten, sollte der Bluttest im Laufe der Schwangerschaft wiederholt werden. Zusätzlich können Sie das Risiko einer Infektion verringern, indem Sie die wichtigsten Infektionswege der Erreger kennen und einige Verhaltensregeln einhalten:
Toxoplasmen werden durch Katzenkot und rohes Fleisch übertragen. Wenn Sie eine Katze haben, lassen Sie bitte eine andere Person die Katzentoilette reinigen. Wenn Sie im Garten arbeiten, ziehen Sie bei Erdarbeiten bitte Handschuhe an.
Die Cytomegalieviren werden vor allem durch Speichel und Kot von Kleinkindern unter 3 Jahren übertragen, die in einer Kindertagesstätte betreut werden. Bitte waschen Sie sich nach dem Wickeln immer die Hände. Zurück nach oben.

Schilddrüsenfunktion

Bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft gelten für das Schilddrüsenhormon strengere Regeln als außerhalb der Schwangerschaft. Eine leichte Schilddrüsenunterfunktion wird oftmals nicht bemerkt und kann vor allem zu frühen Fehlgeburten führen. Daher ist es sinnvoll, am Anfang der Schwangerschaft mit Hilfe eines Bluttests die Schilddrüsenfunktion zu überprüfen. Mit einer geringen Menge an zusätzlich gegebenem Schilddrüsenhormon nur für die Zeit der Schwangerschaft lässt sich diese Unterfunktion dann leicht ausgleichen. Zurück nach oben.

Ersttrimester-Screening

Es ist bekannt, dass mit steigendem mütterlichen Alter der Schwangeren die Wahrscheinlichkeit steigt, dass das Kind eine Chromosomenveränderung ( z.B. ein Down-Syndrom) haben kann. Die Wahrscheinlichkeitsberechnung unter alleiniger Berücksichtigung des Alters der Mutter ist jedoch relativ ungenau.
Unter Einbeziehung wichtiger Werte aus dem Blut der Schwangeren ( PAPP-A, ß-HCG) und bestimmter Ultraschallbefunde im Rahmen des Erst-Trimester-Screenings kann das Risiko individuell berechnet werden. Diese Ultraschallparameter sind im Wesentlichen die Nackentransparenz (ein Flüssigkeitssaum in den Nackenhäuten) und das Nasenbein des Feten. Eine geringe Nackentransparenz von bis zu 2,3 mm gilt als unauffällig. Werte über 2,3 mm sind auffällig und können auf eine Chromosomenstörung, aber auch auf andere fetale Erkrankungen, wie z.B. einen Herzfehler hinweisen.
Mit dieser Methode lässt sich eine Entdeckungsrate für das Down-Syndrom von 86% bis 90% erreichen.
Neben dieser Einschätzung ermöglicht das Ersttrimester-Screening auch eine Beurteilung bzgl. der Trisomie 13 und 18, zwei schwere Störungen des Erbgutes, die in der Regel nicht mit dem Leben des Kindes vereinbar sind.
Es ist darauf hinzuweisen, dass mit einem solchen Risikokalkulationsverfahren kein sicherer Ausschluss einer Chromosomenstörung erfolgen kann. Ebenso bedeutet ein auffälliges Ergebnis nicht automatisch ein krankes Kind.
Bei einem auffälligen Befund werden wir sehr detailliert alle weiteren möglichen diagnostischen Schritte mit Ihnen planen, die eine weiterführende Ultraschalluntersuchung an einem Zentrum für Prenatalmedizin u./o. letztendlich eine Fruchtwasseruntersuchung wären. Zurück nach oben.

Prenatal-Test (Harmony-Test)

Der Harmony- Test ist ein früher und zuverlässiger vorgeburtlicher Test auf Chromosomenstörungen, welcher ab der vollendeten 10. Schwangerschaftswoche aus dem Blut der Mutter durchgeführt werden kann.
Er dient zum Nachweis der fetalen Trisomie 21 (Down-Syndrom), der Trisomie 18, 13 und geschlechtschromosomaler Störungen.
Aus dem Mutterkuchen geht DNA (Erbsubstanz) des ungeborenen Kindes in das mütterliche Blut über und kann mit dem Harmony-Test auf chromosomale Störungen untersucht werden.
Dieser Test hat eine Erkennungsrate für die Trisomie 21 von 99,5 %. Er kann bei Einlings- und Zwillingsschwangerschaften durchgeführt werden. Die Ergebnisse liegen in durchschnittlich drei Arbeitstagen vor.
Das Ergebnis einer gewünschten Geschlechtsbestimmung des Kindes darf erst nach der vollendeten 14. Schwangerschaftswoche mitgeteilt werden.
Der Harmony- Test kann allerdings eine ausführliche Ultraschalluntersuchung , bei der Veränderungen am Feten erkannt werden, nicht ersetzen. Ob überhaupt und wenn ja, welcher Test gewählt wird, hängt von der Qualität des Testes und nicht zuletzt vom Preis ab.
Das Erst-Trimester Screening als auch der Harmony-Test werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt und gelten als individuelle Gesundheitsleistungen (IGEL).
Allerdings geben einige Krankenkassen bereits eine finanzielle Unterstützung bei der Durchführung individueller Gesundheitsleistungen in der Schwangerschaft.
Sprechen Sie uns an- wir beraten Sie gern Zurück nach oben.

Zuckerbelastungstest

Als Gestationsdiabetes bezeichnet man eine Zuckerkrankheit, die erstmals während der Schwangerschaft auftritt oder erkannt wird. Da sich die Stoffwechsellage in der Schwangerschaft grundsätzlich ändert, hat jede Schwangere ein erhöhtes Risiko an einem Gestationsdiabetes zu erkranken. Nach der Entbindung normalisieren sich in den meisten Fällen die Zuckerwerte wieder. In der Schwangerschaft macht die Zuckerkrankheit keine Beschwerden, kann aber unbehandelt bei Ihnen zu Harnwegsinfekten, Bluthochdruck, Schwangerschaftsvergiftung und Geburtskomplikationen mit erhöhter Kaiserschnittrate führen. Bei Ihrem Kind kann es zu Übergewicht, Tod im Mutterleib oder Atemnotsyndrom und Unterzuckerung nach der Geburt sowie Geburtskomplikationen kommen.
Ein Gestationsdiabetes ist behandelbar. Durch eine frühzeitige Erkennung und entsprechende Behandlung lassen sich die Risiken für Mutter und Kind deutlich senken. Daher ist es für Sie sinnvoll, zwischen der 24. und der 28. Schwangerschaftswoche einen Zuckerbelastungstest durchzuführen. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt Ihnen seit dem 1.3.2012 einen einfachen Such-Zuckerbelastungstest (ein Messwert). Erst wenn dieser auffällig ist, muss noch zusätzlich der Zuckerbelastungstest durchgeführt werden, der wirklich eine Aussage treffen kann, ob Sie einen Gestationsdiabetes haben, oder nicht. Wenn Sie diesen aussagekräftigen Zuckerbelastungstest (drei Messwerte) direkt durchführen lassen wollen, müssen Sie die Kosten selbst tragen. Zurück nach oben.

Streptokokkenabstrich

B-Streptokokken kommen normalerweise bei 15 bis 25 % aller Frauen in der Scheide vor. Diese Besiedlung stellt im Allgemeinen bei Frauen, die nicht schwanger sind, keine besondere Gefahr dar. Allerdings können die Bakterien bei Neugeborenen in den ersten Lebenstagen zu schweren Infektionen (Lungenentzündung, Sepsis, Hirnhautentzündung) mit tödlichem Ausgang oder zu Erkrankungen des Kindes und möglicherweise zu bleibenden Schädigungen führen.
Infektionsquelle für das Kind ist die Scheide der Schwangeren. Die Kinder können sich bei der Geburt infizieren. Deshalb ist bei einer nachgewiesenen Streptokokkeninfektion die Gabe eines Antibiotikums über die Vene der Schwangeren unter der Geburt erforderlich. Somit kann eine Infektion des Kindes verhindert werden. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mit einem Scheidenabstrich zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche festzustellen, ob bei der Schwangeren eine Infektion mit Streptokokken vorliegt. Zurück nach oben.

Geburtsvorbereitende Akupunktur

Es konnte in Studien gezeigt werden, dass die Nadelung von vier bestimmten Akupunkturpunkten wöchentlich ab 4 Wochen vor dem Entbindungstermin die Geburt zum einen erleichtern und zum anderen um durchschnittlich 2 Stunden verkürzen kann. Daher ist es sinnvoll, diese 4 Punkte einmal wöchentlich ab der 37. Schwangerschaftswoche zu nadeln. Zurück nach oben.

Ultraschalluntersuchung in der Praxis